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  • Beleuchtungsstärke
    Diese wird in Lux (lx) angegeben und sagt aus, wieviel Licht auf einer vorbestimmten Fläche aufkommt. Man hat also 1 Lux erreicht, wenn der Lichtstrom von 1 Lumen (lm) auf einer Fläche von 1qm auftrifft.
  • CRI
    Coloring Rendering Index (auch als Ra angegeben)
    siehe auch Farbwiedergabe
  • EVG
    Elektronisches Vorschaltgerät.
    Beim Wechselstrom wechselt die Stromflußrichtung 50 mal pro Sekunde.
    Also "flackert" das Licht einer Glühbirne 100 mal pro Sekunde und das von konventionellen Leuchtstoffröhren ebenfalls. (50 Hz mal zwei Halbwellen=100. Die Sinuskurve berührt hier zwei mal pro Periode die Nulllinie.)

    Das "Flackern" der Glühbirne ist mit dem bloßen Auge meist nicht mehr wahrnehmbar, da die Trägheit des Glühfadens ein wirkliches Flackern verhindert. Mit einer Meßdiode ist es allerdings nachweisbar.

    Das Flackern einer Leuchtstoffröhre mit Konventionellem Vorschaltgerät (KV) ist am Rand der Röhre meist mit bloßem Auge zu sehen. Ein sogenannter Stroboskop-Kreisel führt dieses Flackern sehr deutlich vor Augen.

    Mit einem EVG wird dieses "Flackern" auf ca. 10.000 - 35.000 Hz angehoben. Man geht davon aus, daß das Gehirn bis zu 1000 Hz wahrnehmen kann.
    Durch ein EVG wird also nahezu ein gleichmäßiger Lichtstrom erzeugt und somit der Streßpegel gesenkt, bzw. das Gehirn entlastet, weil es sonst das Flackern "glätten" muß.
    Weiterhin wird durch Einsatz eines EVGs die Lebensdauer der Lampe und meist auch die Lichtausbeute erhöht und führt so zu einer größeren Wirtschaftlichkeit.
    Darüber hinaus sind Elektronische Vorschaltgeräte dort Pflicht, wo an schnell rotierenden Maschinen gearbeitet wird, weil ab einer bestimmten Drehzahl sonst der Eindruck entsteht, die Maschine stehe still oder drehe sich anders herum.

    Seit 2005 dürfen keine KVG mehr in der EU verkauft werden.
  • Farbtemperatur
    Wird in Kelvin angegeben (K). Sie entspricht der Farbe eines festen, schwarzen Stoffes (Bsp. Stück Kohle) , die er annimmt, wenn man ihn erhitzen würde.

    Es gibt hier drei Hauptgruppen:
    Warmweiß: < 3200 Kelvin
    Neutralweiß: 4100 - 4900 Kelvin
    Tageslichtweiß: > 5000 Kelvin
    Das Tageslicht kann je nach Region und Jahreszeit bis zu 20.000 Kelvin haben. Meist liegt es zur Mittagszeit im Juli zwischen 5500 bis 5800 Kelvin.
  • Farbwiedergabe
    Wird als Ra oder CRI (Color Rendering Index) angegeben.
    Dabei entspricht CRI 100 dem Sonnenlicht.
    Ein CRI-Wert von unter 80 wird als "schlecht" eingestuft, CRI 90 als "fair" und ab CRI 95 als "exellent".
    CRI 95-96 ist bisher bei Kunstlicht möglich.
    Allerdings ist dieser Parameter nicht wirklich aussagekräftig. Vergleicht man Lampen unterschiedlicher Hersteller mit einem CRI von 96, dann sieht man, daß es in der Intensität und Breite des Spektrums große Unterschiede geben kann. Ein wirklicher Vergleich ist nur auf dieser Ebene möglich. Der CRI-Wert gibt einen ersten Hinweis auf die Ähnlichkeit mit dem Sonnenlicht.
  • Kelvin
    siehe Farbtemperatur
  • Lampe
    Leuchtmittel einer Leuchte
  • Lebensdauer
    Hier gibt es zwei Arten. Meist ist die Nutzlebensdauer gemeint.
    Mittlere Lebensdauer:
    Hiermit ist die "Überlebensrate" einer Lampe oder Röhre gemeint. Nach dieser Zeit haben von 100 Lampen 50 ihren Betrieb eingestellt.
    Nutzlebensdauer:
    Ist die Zeit, in der der Lichtstrom einer Beleuchtungsanlage 80% des Anfangswertes erreicht hat.
  • Leuchte
    Leuchtmittel, sprich Lampe, plus Gehäuse. Eine "Schreibtischlampe" ist demnach eine Schreibtischleuchte.
  • Leuchtmittel
    Auch Lampe genannt
  • LifeEnergy Systems
    Hersteller von LifeLite Vollspektrum-Kompaktleuchtstoffröhren (Vollspektrum-Energiesparlampen) und Vollspektrumröhren seit 1992 in Deutschland.
    Die Firma hat ihr eigenes "Rezept", was die Phosphormischung angeht (7 Banden Leuchtstoff anstatt der sonst üblichen 3 Banden, bzw. 5 Banden bei Biolicht) und entwickelt ständig weiter.
  • Lichtausbeute
    Wird in Lumen pro Watt angegeben (lm/W) und gibt an, wie effizient hier die Energie in Licht umgesetzt wird.
    Im Allgemeinen wird die Lichtausbeute bei Vollspektrumlampen geringer, je breiter das Lichtspektrum wird und je näher es dem Sonnenlicht kommt.
  • Lichtfarbe
    Siehe Farbtemperatur.
  • Lumen
    siehe Lichtausbeute
  • Lux
    siehe Beleuchtungsstärke
  • Ra
    auch CRI (Color Rendering Index)
    siehe Farbwiedergabe
  • Tageslicht
    Eine Kombination von direktem Sonnenlicht und "Himmelslicht" (skylight).
  • UV-Licht
    Umgangssprache für UV-Strahlung.
    UV-Strahlung wird grob in drei Bereiche eingeteilt: UV-A, -B und -C.

    Wellenlängen:
    UV-A: 315-380 nm (Nanometer)
    UV-B: 280-315 nm
    UV-C: 100-280 nm - sehr kurzwellig und gelangt nicht bis zur Erdoberfläche.

    Das Licht der LifeLite Lampen hat einen Anteil an UVA von ca. 4%, UVB von ca. 0,2% und UVC von 0%.
    Die Sonne hat einen UVA Anteil von ca. 5,4%, UVB von ca. 1,2% und UVC von ca. 0,4%
    (gemessen über Stuttgart am 27. Juli 2005 um die Mittagszeit bei klarem Himmel).
  • Vollspektrumlicht
    In aller Regel wird hierunter ein Lichtspektrum verstanden, was das Sonnenlicht so gut wie möglich imitiert, inklusive Infrarot und UV-A/B-Anteilen. Die Experten streiten sich noch darum, ob ein UV-Anteil hier nun wichtig ist oder eher sekundärer Natur. Hohe Lichtdosen ohne UV scheinen genauso eine Wirkung zu haben, wie geringere Lichtmengen mit geringem UV-Anteil. Jeder Hersteller versteht also unter Vollspektrumlicht ein wenig etwas anderes. Eine Beurteilung ist nur wirklich über einen Spektralvergleich möglich.

    Das Licht der LifeLite Lampen hat einen Anteil an UVA von ca. 4%, UVB von ca. 0,2% und UVC von 0%.
    Die Sonne hat einen UVA Anteil von ca. 5,4%, UVB von ca. 1,2% und UVC von ca. 0,4%
    (gemessen über Stuttgart am 27. Juli 2005 um die Mittagszeit bei klarem Himmel).